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19.09.2018

Nationale Plattform "Zukunft der Mobilität"

Die Bundesregierung hat eine »Nationale Plattform Zukunft der Mobilität« (NPM) mit Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ins Leben gerufen. Was soll da passieren?

Die Nationale Plattform "Zukunft der Mobilität" (NPM) wird unter Einbeziehung von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Ideen und Konzepte entwickeln. Die Leitlinie dabei ist, auch künftig eine bezahlbare, nachhaltige und klimafreundliche Mobilität sicherzustellen. So die Pressemitteilung der Bundesregierung.

Fokus: Bezahlbar. Nachhaltig. Klimafreundlich.

Unter dem Dach der Plattform werden ein Lenkungskreis und sechs Arbeitsgruppen eingerichtet. Der Lenkungskreis wird bereits im September zum ersten Mal zusammenkommen. Unmittelbar danach nehmen die folgenden Arbeitsgruppen ihre Arbeit auf.

Arbeitsgruppen: breit, technisch, wichtig — aber noch immer keine Mobilitätswende.

  1. Klimaschutz im Verkehr
  2. Nachhaltige Mobilität: Alternative Antriebe und Kraftstoffe
  3. Digitalisierung, Automatisiertes Fahren und neue Mobilitätsangebote (einschließlich gesellschaftliche Aspekte der Mobilität)
  4. Sicherung des Mobilitäts- und Produktionsstandortes, Batteriezellproduktion, Rohstoffe und Recycling, Bildung und Qualifizierung
  5. Sektorkopplung (insbesondere Verknüpfung der Verkehrs- und Energienetze)
  6. Standardisierung, Normung, Zertifizierung und Zulassung

Nachfolge der nur bedingt erfolgreichen »Nationalen Plattform Elektromobilität«

Den Lenkungskreis wird Prof. Dr. Henning Kagermann leiten. Ihm gehören Vertreter der Ressorts, der Länder und Kommunen sowie Wirtschafts-, Verkehrs- und Umweltverbände und der Gewerkschaften an. Auch die Leiter der Arbeitsgruppen sind Mitglieder des Lenkungskreises.

Mit der neuen Plattform NPM wird ein Ziel des Koalitionsvertrages umgesetzt. Dieser sieht die Umgestaltung der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) zu einer Plattform "Zukunft der Mobilität" vor. Dort wird auch die im Koalitionsvertrag verankerte Kommission integriert, die bis Ende 2018 eine Strategie zur "Zukunft der bezahlbaren und nachhaltigen Mobilität" erarbeiten soll.