BICICLI Wortmarke

Für Unternehmen

Als Arbeitgeber haben Sie dank der steuerlichen Begünstigung und der Option eines Leasings die Möglichkeit, Ihren Mitarbeitern eine kostenneutrale, gesunde und nachhaltige Alternative zum Dienstwagen anzubieten.

Denn das Pendeln mit dem Dienstrad wirkt sich – nach zahlreichen und durchweg übereinstimmenden Studien – positiv auf folgende für Unternehmen immer wichtiger werdenden Parameter aus:

  • Krankheitsfehltage
  • Gesundheitskosten der alternden Belegschaft (Vorsorge, betriebliches Sportangebot)
  • Mobilitätskosten (Parkplatzkosten, Wartung & Reparatur)
  • Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung
  • Unternehmens-Image
  • Agilität bei Fahrverboten in Städten (Feinstaubalarm, Diesel-Fahrverbot)
Parker Dusseau
Privileg für das Dienstrad

Für das Fahrrad, für Pedelecs und E-Bikes gilt – analog zum Dienstwagenprivileg – seit 2012 die so genannte 1%-Regelung. Überlässt ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer ein dienstliches Fahrrad auch zur privaten Nutzung (wie zum Beispiel Fahrten zwischen Wohn- und Tätigkeitsstätte), entsteht dadurch ein geldwerter Vorteil für den Arbeitnehmer.

Analog zur steuerlichen Behandlung bei Dienstwagen kann dieser geldwerte Vorteil vereinfacht mit monatlich 1% der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers im Zeitpunkt der Inbetriebnahme bewertet werden. Dokumentationspflichten für die privat gefahrenen Strecken entfallen und die Versteuerung der privaten Nutzung von Diensträdern ist mit wenig Aufwand für den Arbeitgeber durchführbar und für den Arbeitnehmer nachvollziehbar und abschließend geregelt.

Die Kosten für das Dienstrad können je nach Ermessen des Arbeitgebers zwischen Unternehmen und Arbeitnehmer aufgeteilt werden. Der Arbeitnehmeranteil an der Leasingrate kann dann in Form einer Gehaltsumwandlung direkt vom Bruttolohn entrichtet werden und mindert die Bemessungsgrundlage für Einkommensteuer und Sozialabgaben des Arbeitnehmers.

Die Anwendbarkeit der 1%-Regelung, die Option des Leasings und die Möglichkeit, Leasingraten aus dem Bruttolohn zu entrichten, machen das Dienstradmodell auch finanziell sehr attraktiv, ohne den steuerlichen Verwaltungsaufwand über Gebühr zu erhöhen.

Das Leasingmodell kann zudem so ausgestaltet werden, dass der Arbeitnehmer nach Ablauf der Leasingperiode das Fahrrad, Pedelec oder E-Bike zum Restwert erwirbt. Liegt der Restwert unter einem Wert von 40% des Neupreises, fallen nach derzeitiger Auffassung der Finanzbehörden Lohnsteuer und Sozialabgaben an, da wiederum ein geldwerter Vorteil angenommen wird. Bei einigen Dienstradmodellen wurde diese Tatsache in der Vergangenheit nur unzureichend berücksichtigt. Die gute Nachricht: es geht auch anders, ohne dass das Dienstradmodell an Attraktivität verliert.

BICICLI entwickelt maßgeschneiderte und transparente Lösungen für Sie, die Sie sicher über das steuerliche Kopfsteinpflaster führen und Ihnen und Ihren Mitarbeitern smarte Mobilität mit Rechtssicherheit bieten.

Leasing & Versicherung

Gemeinsam mit unseren Leasing-Partnern bieten wir Ihnen eine individuell angepasste Finanzierung der Fahrräder und E-Bikes an und finden die für Sie passenden Vertragsarten, Laufzeiten, Raten und Kombinationstarife.

Der richtige Versicherungsschutz in Form einer Vollkasko-Versicherung für Ihre Fahrräder und E-Bikes, ist ebenso Teil unserer Dienstleistungen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und lassen sich von unseren Finanzierungs- und Versicherungs-Experten beraten.

Ihre Vorteile im Überblick
  • Individuelle Finanzierungsmöglichkeiten mit maßgeschneiderten Laufzeiten, Raten, Vertragsarten und Kombinationstarifen
  • Leasingraten sind als Betriebsausgabe zu 100% steuerlich absetzbar
  • Leasingrate kann direkt vom Bruttolohn des Arbeitnehmers ohne betriebliche Mehrkosten einbehalten werden
  • Steuerliche Wirkung der Gehaltsumwandlung steigt mit zunehmendem Wert des Dienstrades
  • Standardisierung für Personalabteilung und Führungskräfte bei Mitarbeiter-Gesprächen
  • Überschaubarer administrativer Aufwand (gelernter Prozess bei Dienstwagen-Regelung)

Als Arbeitgeber haben Sie dank der steuerlichen Begünstigung und der Option eines Leasings die Möglichkeit, Ihren Mitarbeitern eine kostenneutrale, gesunde und nachhaltige Alternative zum Dienstwagen anzubieten.

Ihre Firmen-Fahrrad-Flotte

Mit einer eigenen Firmenflotte setzen Sie ein Zeichen für nachhaltige und praktische urbane Mobilität und die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter – und sparen dabei hohe Mobilitätskosten ein, die bei einer Dienstwagenflotte entstehen.

Die Fahrrad-Flotte ist im Gegensatz zu den auch privat genutzten Diensträdern ausschließlich zur internen und geschäftlichen Nutzung (auf Betriebswegen und -reisen) gedacht und nicht nur für Ihre Mitarbeiter attraktiv, sondern auch für Ihre Kunden. Eine von BICICLI kuratierte Fahrrad-Flotte kann – aufgewertet durch Ihr Corporate Design – außerdem zum mobilen Marketing-Tool werden.

Vorteile einer wertstabilen, hochwertigen und wartungsarmen Fahrrad-Flotte von BICICLI:

  • Anschaffungskosten zu 100% von der Steuer absetzbar
  • Kuratierte Beschaffung
  • Abschreibungsdauer: 7 Jahre
  • Corporate Design (Marketing)
  • Kostengünstige Parkplatzsituation
  • Wartung, Pflege & Reparatur vor Ort durch Service-Werkstätten
Unser Rechenbeispiel

Unser Rechenbeispiel (keine Leasing-Übernahme durch Arbeitgeber)

Wert des Fahrrads: 2.500 Euro Brutto (inkl. Mehrwertsteuer) 1

Laufzeit: 36 Monate

Bruttogehalt 3.500 Euro

– Leasingrate & Versicherung als Gehaltsumwandlung 74 Euro 2

+ geldwerter Vorteil (1%-Regel) 25 Euro

= Berechnungsgrundlage für Steuern und Sozialversicherung 3.451 Euro

– Steuern und Sozialversicherung 1.342 Euro 3

= Nettogehalt in dem Modell 2.109 Euro

– versteuerter geldwerter Vorteil 25 Euro

= ausgezahltes Gehalt 2.084 Euro 4

Monatliche Kosten für den Mitarbeiter für das Fahrrad: 48 Euro (Differenz zwischen ausgezahltem Gehalt im Leasingmodell zu Nettogehalt ohne Leasingmodell)

Kosten für die Nutzung des Fahrrads im Leasing-Modell über 36 Monate: 1.728 Euro

ERSPARNIS 672 Euro (27%) ohne Berücksichtigung einer Kaufoption

1 Als steuerlich berücksichtigte Anschaffungskosten gelten: Rad und „fest angebrachtes Zubehör“ (z.B. fester Tacho, Schutzbleche, Gepäckträger, Lichtsystem, ...)
2 Der Arbeitgeber beteiligt sich nicht an den Leasingraten in Höhe von ca. 70 Euro im Monat plus Versicherung.
3 Steuerklasse 1
4 Zum Vergleich: Nettogehalt ohne Leasing-Modell: 2.132 Euro

Steuerliche Behandlung

Steuerliche Behandlung der Überlassung von (Elektro-) Fahrrädern vom 23. November 2012

„Überlässt der Arbeitgeber oder auf Grund des Dienstverhältnisses ein Dritter dem Arbeitnehmer ein Fahrrad zur privaten Nutzung, gilt für die Bewertung dieses zum Arbeitslohn gehörenden geldwerten Vorteils Folgendes:

Nach § 8 Absatz 2 Satz 8 EStG wird hiermit als monatlicher Durchschnittswert der privaten Nutzung (einschließlich Privatfahrten, Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte und Heimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung) 1 % der auf volle 100 Euro abgerundeten unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, Importeurs oder Großhändlers im Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Fahrrads einschließlich der Umsatzsteuer festgesetzt. Die Freigrenze für Sachbezüge nach § 8 Absatz 2 Satz 9 EStG ist nicht anzuwenden.

Gehört die Nutzungsüberlassung von Fahrrädern zur Angebotspalette des Arbeitgebers an fremde Dritte (z. B. Fahrradverleihfirmen), ist der geldwerte Vorteil nach § 8 Absatz 3 EStG zu ermitteln, wenn die Lohnsteuer nicht nach § 40 EStG pauschal erhoben wird. Bei Personalrabatten ist der Rabattfreibetrag in Höhe von 1.080 Euro zu berücksichtigen.

Die vorstehenden Regelungen gelten auch für Elektrofahrräder, wenn diese verkehrsrechtlich als Fahrrad einzuordnen (u. a. keine Kennzeichen- und Versicherungspflicht) sind.

Ist ein Elektrofahrrad verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeug einzuordnen (z. B. gelten Elektrofahrräder, deren Motor auch Geschwindigkeiten über 25 Kilometer pro Stunde unterstützt, als Kraftfahrzeuge), ist für die Bewertung des geldwerten Vorteils § 8 Absatz 2 Sätze 2 bis 5 i. V. m. § 6 Absatz 1 Nummer 4 Satz 2 EStG anzuwenden.

Dieser Erlass ergeht mit Zustimmung des Bundesministeriums der Finanzen und im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der anderen Länder. Er ist erstmals für das Kalenderjahr 2012 anzuwenden.“

Quelle: Gleichlautende Erlasse der Länder vom 23.11.2012, z.B. Senatsverwaltung für Finanzen Berlin III B – S 2334 – 4/2012

Nach-Fragen

Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Ihre Nachricht oder Ihren Anruf.

E-Mail: kontakt@bicicli.de

Anrufen: +49 (0) 30 8639 9609

Jetzt Kontakt aufnehmen über unser Formular

Für Arbeitnehmer

Als Arbeitnehmer haben Sie die Möglichkeit, Ihr Wunsch-Fahrrad als sogenanntes Dienstrad über Ihren Arbeitgeber zu leasen. Sie können abhängig von Ihrer Steuerklasse, Ihrem Gehalt und dem Wert des Fahrrads bis zu 40% des ursprünglichen Brutto-Listenpreises sparen – selbst dann, wenn sich Ihr Arbeitgeber nicht an den Leasingraten beteiligt.

Schindelhauer
Mit Ihrem Arbeitgeber zum günstigen Dienstrad

Denn für das Fahrrad, für Pedelecs und E-Bikes gilt wie beim Dienstwagenprivileg seit 2012 die so genannte 1%-Regelung aus dem Einkommenssteuer-Gesetz für die private Nutzung eines vom Arbeitgeber überlassenen Dienstfahrzeugs.

Überlässt Ihr Arbeitgeber Ihnen ein dienstliches Fahrrad zur privaten Nutzung, entsteht dadurch ein so genannter geldwerter Vorteil. Analog zur steuerlichen Behandlung bei Dienstwagen kann dieser geldwerte Vorteil vereinfacht mit monatlich 1% der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers im Zeitpunkt der Inbetriebnahme bewertet werden. Dokumentationspflichten für die privat gefahrenen Strecken entfallen und die Versteuerung der privaten Nutzung von Diensträdern ist mit wenig Aufwand für den Arbeitgeber durchführbar und für den Arbeitnehmer nachvollziehbar und abschließend geregelt.

Die Kosten für das Dienstrad können je nach Ermessen des Arbeitgebers zwischen Unternehmen und Arbeitnehmer aufgeteilt werden. Der Arbeitnehmeranteil an der Leasingrate kann dann in Form einer Gehaltsumwandlung direkt vom Bruttolohn entrichtet werden und mindert die Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer und Sozialabgaben des Arbeitnehmers.

Das Leasingmodell kann zudem so ausgestaltet werden, dass Sie als Arbeitnehmer nach Ablauf der Leasingperiode das Fahrrad, Pedelec oder E-Bike zum Restwert erwerben. Liegt der Restwert unter einem Wert von 40% des Neupreises, fallen nach derzeitiger Auffassung der Finanzbehörden Lohnsteuer und Sozialabgaben an, da wiederum ein geldwerter Vorteil angenommen wird. Bei einigen Dienstradmodellen wurde diese Tatsache in der Vergangenheit nur unzureichend berücksichtigt. Die gute Nachricht: es geht auch anders, ohne dass das Dienstradmodell an Attraktivität verliert.

BICICLI entwickelt maßgeschneiderte und transparente Lösungen für Sie und Ihren Arbeitgeber, die Sie sicher über das steuerliche Kopfsteinpflaster führen und smarte Mobilität mit Rechtssicherheit bieten.

Leasing & Versicherung

Gemeinsam mit unserem Leasing-Partner bieten wir Ihnen und Ihrem Arbeitgeber eine individuell angepasste Finanzierung der Fahrräder und E-Bikes an und finden die für Sie passenden Vertragsarten, Laufzeiten, Raten und Kombinationstarife.

Der richtige Versicherungsschutz in Form einer Vollkasko-Versicherung für Ihr Fahrrad oder E-Bike, ist ebenso Teil unserer Dienstleistungen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und lassen sich von unseren Finanzierungs- und Versicherungs-Experten beraten.

Individuelle Beratung

Wir haben ausgerechnet, dass bei einem Fahrrad-Kauf ungefähr 25 Entscheidungen gefällt werden müssen. Dazu gehört nicht nur die Ausstattung des Fahrrades selbst (Licht, Gepäckträger, Pedale...), sondern auch die Kleidung, Accessoires und das Zubehör wie Taschen, Helm, Schloss und Aufbewahrung, Versicherung und vieles mehr.

Deshalb nehmen wir uns für Ihre Beratung viel Zeit. Wir wollen uns mit Ihnen über Ihre individuellen Lebens-Logistiken unterhalten, durch ein Bike Fitting die richtige Körperhaltung auf Ihrem Fahrrad identifizieren und für alle Fragen zur radbasierten Mobilität zur Verfügung stehen.

Schauen Sie sich gerne hierzu unseren Beratungsansatz an.

Ihre Vorteile im Überblick
  • Bares Geld sparen und private Nutzung durch steuerliche Begünstigung
  • Bequemes Leasing per Gehaltsumwandlung
  • Neueste Fahrräder und Technologien zu günstigen Konditionen
  • Förderung Ihrer Gesundheit und Fitness
  • Kein Stau, keine Parkplatzsuche, kein Stress
  • Sorgenfreies Radeln dank vollumfänglichem Versicherungsschutz
  • Individuelle Beratung durch BICICLI
Unser Rechenbeispiel

Unser Rechenbeispiel (keine Leasing-Übernahme durch Arbeitgeber)

Wert des Fahrrads: 2.500 Euro Brutto (inkl. Mehrwertsteuer) 1

Laufzeit: 36 Monate

Bruttogehalt 3.500 Euro

– Leasingrate & Versicherung als Gehaltsumwandlung 74 Euro 2

+ geldwerter Vorteil (1%-Regel) 25 Euro

= Berechnungsgrundlage für Steuern und Sozialversicherung 3.451 Euro

– Steuern und Sozialversicherung 1.342 Euro 3

= Nettogehalt in dem Modell 2.109 Euro

– versteuerter geldwerter Vorteil 25 Euro

= ausgezahltes Gehalt 2.084 Euro 4

Monatliche Kosten für den Mitarbeiter für das Fahrrad: 48 Euro (Differenz zwischen Nettogehalt mit Leasing und Nettogehalt ohne Leasingmodell)

Kosten für die Nutzung des Fahrrads im Leasing-Modell über 36 Monate: 1.728 Euro

ERSPARNIS 672 Euro (27%) ohne Berücksichtigung einer Kaufoption

1 Als steuerlich berücksichtigte Anschaffungskosten gelten: Rad und „fest angebrachtes Zubehör“ (z.B. fester Tacho, Schutzbleche, Gepäckträger, Lichtsystem, ...)
2 Der Arbeitgeber beteiligt sich nicht an den Leasingraten in Höhe von ca. 70 Euro im Monat plus Versicherung.
3 Steuerklasse 1
4 Zum Vergleich: Nettogehalt ohne Leasing-Modell: 2.132 Euro

Steuerliche Behandlung

Steuerliche Behandlung der Überlassung von (Elektro-) Fahrrädern vom 23. November 2012

„Überlässt der Arbeitgeber oder auf Grund des Dienstverhältnisses ein Dritter dem Arbeitnehmer ein Fahrrad zur privaten Nutzung, gilt für die Bewertung dieses zum Arbeitslohn gehörenden geldwerten Vorteils Folgendes:

Nach § 8 Absatz 2 Satz 8 EStG wird hiermit als monatlicher Durchschnittswert der privaten Nutzung (einschließlich Privatfahrten, Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte und Heimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung) 1 % der auf volle 100 Euro abgerundeten unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, Importeurs oder Großhändlers im Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Fahrrads einschließlich der Umsatzsteuer festgesetzt. Die Freigrenze für Sachbezüge nach § 8 Absatz 2 Satz 9 EStG ist nicht anzuwenden.

Gehört die Nutzungsüberlassung von Fahrrädern zur Angebotspalette des Arbeitgebers an fremde Dritte (z. B. Fahrradverleihfirmen), ist der geldwerte Vorteil nach § 8 Absatz 3 EStG zu ermitteln, wenn die Lohnsteuer nicht nach § 40 EStG pauschal erhoben wird. Bei Personalrabatten ist der Rabattfreibetrag in Höhe von 1.080 Euro zu berücksichtigen.

Die vorstehenden Regelungen gelten auch für Elektrofahrräder, wenn diese verkehrsrechtlich als Fahrrad einzuordnen (u. a. keine Kennzeichen- und Versicherungspflicht) sind.

Ist ein Elektrofahrrad verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeug einzuordnen (z. B. gelten Elektrofahrräder, deren Motor auch Geschwindigkeiten über 25 Kilometer pro Stunde unterstützt, als Kraftfahrzeuge), ist für die Bewertung des geldwerten Vorteils § 8 Absatz 2 Sätze 2 bis 5 i. V. m. § 6 Absatz 1 Nummer 4 Satz 2 EStG anzuwenden.

Dieser Erlass ergeht mit Zustimmung des Bundesministeriums der Finanzen und im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der anderen Länder. Er ist erstmals für das Kalenderjahr 2012 anzuwenden.“

Quelle: Gleichlautende Erlasse der Länder vom 23.11.2012, z.B. Senatsverwaltung für Finanzen Berlin III B – S 2334 – 4/2012

Nach-Fragen

Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Ihre Nachricht oder Ihren Anruf.

E-Mail: kontakt@bicicli.de

Anrufen: +49 (0) 30 8639 9609

Jetzt Kontakt aufnehmen über unser Formular

Für Selbstständige

Auch als Selbstständige(r), FreiberuflerIn und Gewerbetreibende(r) haben Sie die Möglichkeit, Ihr Wunsch-Fahrrad als sogenanntes Dienstrad zu leasen.

Gemeinsam mit unserem Leasing-Partner bieten wir Ihnen eine individuell angepasste Finanzierung Ihres Fahrrades oder E-Bikes an und finden die für Sie passenden Vertragsarten, Laufzeiten, Raten und Kombinationstarife.

Schindelhauer
Versicherung

Der richtige Versicherungsschutz in Form einer Vollkasko-Versicherung für Ihr Fahrrad oder E-Bike, ist ebenso Teil unserer Dienstleistungen. Gemeinsam finden wir heraus, welchen Versicherungsschutz Sie brauchen oder vielleicht schon haben.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und lassen sich von unseren Finanzierungs- und Versicherungs-Experten beraten.

Individuelle Beratung

Wir haben ausgerechnet, dass bei einem Fahrrad-Kauf ungefähr 25 Entscheidungen gefällt werden müssen. Dazu gehört nicht nur die Ausstattung des Fahrrades selbst (Licht, Gepäckträger, Pedale...), sondern auch die Kleidung, Accessoires und das Zubehör wie Taschen, Helm, Schloss und Aufbewahrung, Versicherung und vieles mehr.

Deshalb nehmen wir uns für Ihre Beratung viel Zeit. Wir wollen uns mit Ihnen über Ihre individuellen Lebens-Logistiken unterhalten, durch ein Bike Fitting die richtige Körperhaltung auf Ihrem Fahrrad identifizieren und für alle Fragen zur radbasierten Mobilität zur Verfügung stehen.

Schauen Sie sich gerne hierzu unseren Beratungsansatz an.

Ihre Vorteile im Überblick
  • Individuelle Finanzierungsmöglichkeiten mit maßgeschneiderten Laufzeiten, Raten, Vertragsarten und Kombinationstarifen
  • Neueste Fahrräder & Technologien zu günstigen Konditionen, ohne hohe Investitionskosten
  • Leasingraten sind als Betriebsausgabe zu 100% steuerlich absetzbar
  • Steuerliche Vorteile bei Firmen durch die 1%-Regelung
  • Bares Geld sparen und private Nutzung durch steuerliche Begünstigung
  • Förderung Ihrer Gesundheit und Fitness
  • Kein Stau, keine Parkplatzsuche, kein Stress
  • Sorgenfreies Radeln dank vollumfänglichem Versicherungsschutz
  • Individuelle Beratung durch BICICLI
Bei Firmen

Bei Firmen gilt analog zur steuerlichen Behandlung bei Dienstwagen auch beim Fahrrad, Pedelec oder E-Bike die sogenannte 1%-Regelung für die Bewertung des geldwerten Vorteils, den der Arbeitnehmer durch die private Nutzung eines Dienstrades hat. Dabei handelt es sich um eine steuerliche Vereinfachung, die das Führen von Fahrtenbüchern oder ähnlicher Dokumentation unnötig macht.

Diese steuerliche Erleichterung zusammen mit der Option eines Leasings und der Möglichkeit der Bruttolohnumwandlung macht das Dienstrad finanziell sehr attraktiv, ohne die steuerlichen Dokumentationspflichten und den Verwaltungsaufwand unverhältnismäßig zu erhöhen.

Steuerliche Behandlung der Überlassung von (Elektro-) Fahrrädern vom 23. November 2012

„Überlässt der Arbeitgeber oder auf Grund des Dienstverhältnisses ein Dritter dem Arbeitnehmer ein Fahrrad zur privaten Nutzung, gilt für die Bewertung dieses zum Arbeitslohn gehörenden geldwerten Vorteils Folgendes:

Nach § 8 Absatz 2 Satz 8 EStG wird hiermit als monatlicher Durchschnittswert der privaten Nutzung (einschließlich Privatfahrten, Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte und Heimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung) 1 % der auf volle 100 Euro abgerundeten unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, Importeurs oder Großhändlers im Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Fahrrads einschließlich der Umsatzsteuer festgesetzt. Die Freigrenze für Sachbezüge nach § 8 Absatz 2 Satz 9 EStG ist nicht anzuwenden.

Gehört die Nutzungsüberlassung von Fahrrädern zur Angebotspalette des Arbeitgebers an fremde Dritte (z. B. Fahrradverleihfirmen), ist der geldwerte Vorteil nach § 8 Absatz 3 EStG zu ermitteln, wenn die Lohnsteuer nicht nach § 40 EStG pauschal erhoben wird. Bei Personalrabatten ist der Rabattfreibetrag in Höhe von 1.080 Euro zu berücksichtigen.

Die vorstehenden Regelungen gelten auch für Elektrofahrräder, wenn diese verkehrsrechtlich als Fahrrad einzuordnen (u. a. keine Kennzeichen- und Versicherungspflicht) sind.

Ist ein Elektrofahrrad verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeug einzuordnen (z. B. gelten Elektrofahrräder, deren Motor auch Geschwindigkeiten über 25 Kilometer pro Stunde unterstützt, als Kraftfahrzeuge), ist für die Bewertung des geldwerten Vorteils § 8 Absatz 2 Sätze 2 bis 5 i. V. m. § 6 Absatz 1 Nummer 4 Satz 2 EStG anzuwenden.

Dieser Erlass ergeht mit Zustimmung des Bundesministeriums der Finanzen und im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der anderen Länder. Er ist erstmals für das Kalenderjahr 2012 anzuwenden.“

Quelle: Gleichlautende Erlasse der Länder vom 23.11.2012, z.B. Senatsverwaltung für Finanzen Berlin III B – S 2334 – 4/2012

Nach-Fragen

Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Ihre Nachricht oder Ihren Anruf.

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