BICICLI Wortmarke

»BICICLI Blog« – bewegend, persönlich, provokativ.

vom BICICLI-Team

12. Juni 2017: das Fahrrad wird 200 Jahre alt. Karl Drais brachte unsere Gesellschaft in Bewegung. Magazin »radar« berichtet nüchtern; »BICICLI Blog« bewegender und persönlicher.

Von der Erfindung des erschwinglichen Vororts, der ökologischen Wiederentdeckung nach der Ölkrise bis zur Ermöglichung eines Feminismus. Das Fahrrad ist gerade heute wieder zu einem Hoffnungsträger in den Themen „urbane Mobilität“, „nachhaltige Stadtentwicklung“ und „alltägliche Gesundheit“ geworden. In Zeiten von Klimawandel, Verstädterung und Paradigmenwechsel in Industrie und Gesellschaft überschlagen sich Ereignisse und politische Entscheidungen und wir wollen die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Veränderungen im Mobilitätsbereich in diesem Blog kommentieren.

Wir sind BICICLI und wollen das Unmögliche. Wir nennen es die Quadratur des Kreises. Wir wollen Menschen, kleine wie große Unternehmen und ganze Städte auf´s Rad setzen – getreu unserem Motto: in einer neuen Fahrlässigkeit. Begleitet durch einen umfangreichen Service, mit ästhetischen Fahrrädern, die steuerlich oder betrieblich gefördert und gesellschaftlich gewollt sind. Wie machen wir das konkret?

Wir arbeiten an

  • einer wissenschaftlichen Mobilitätsberatung für Städte, Kommunen, große und kleine Unternehmen, weil wir glauben, dass die Themen Mobilität, Gesundheit, Betriebliche Vorsorge und Immobilienentwicklung zusammen betrachtet werden müssen.
  • einem Dienstrad-Programm mit Rundum-Service, weil wir glauben, dass keiner mehr einen Dienstwagen braucht, wenn es ein steuerlich privilegiertes Dienstfahrrad gibt.
  • einem Flottenmanagement für Unternehmen, weil wir glauben, dass viele lieber auf kurzen Dienstagwegen schnell mit dem Fahrrad unterwegs sind.
  • einem Cycling-Café, das neben bewusst ausgewählten Fahrrad-Produkten, eine Werkstatt und ein Café vereint, weil wir glauben, dass es einen Treffpunkt für die fahrradfahrende Gesellschaft braucht.

Somit ist es für uns essentiell, die Logiken unterschiedlicher Akteure zu vereinen um die Menschen an verschiedenen Stellen mit dem Fahrrad in Berührung zu bringen und unsere Vision einer cycling society zu verwirklichen. Im Peloton geben sich alle irgendwann Windschatten, um leichter ans Ziel zu kommen.

Und was machen wir eigentlich mit unserem Blog?

Für uns ist das Leben zu kurz für die tagtägliche Parkplatzsuche. Allein in Berlin müssten wir 62 Stunden pro Jahr einen Parkplatz suchen. Diese Zeit verbringen wir lieber auf dem Rad und ersinnen neue Geschichte über das Rad als Vehikel zur Transformation. Jeder von uns hat seine Geschichte über das Rad zu erzählen. Und dieser Blog ist der Ort dafür. Das sind nicht selten HeldInnen-Geschichten über Glück, Geschwindigkeit, Freiheit oder Selbstverwirklichung.

Wir wollen aber nicht nur als individuelle RadfahrerInnen berichten, sondern verstehen uns als Peloton – als Teil der radfahrenden Gesellschaft. So wollen wir in diesem Blog informieren über Trends und Veränderungen im Mobilitätsbereich und die Auswirkungen auf den Radverkehr. Über Fakten, Äußerungen aus Politik und Gesellschaft, aktuelle Debatten, soziale Bewegungen, Kehrtwenden, Hürden und Erfolge wollen wir schreiben. Von Dieselgate, über ParkingDay und von autofreien Straßen bis hin zur shared mobility. Wir wollen vereinen und nicht trennen, weil Mobilität am Ende jeden betrifft. Und an diesem (guten) Ende ist das Fahrrad vor allem eins: praktisch für jeden.